Hinter Brautschleier und Maschendraht: Jesses Maria …

Das ist die Idee:
Jesses Maria hat Hochzeitstag. Das heißt, sie hätte, wenn sie Manni noch hätte. Aber der ist längst Geschichte, ebenso wie das Bürgerhaus, in dem sie damals gefeiert haben.
„Das Bürgerhaus war irgendwann genauso marode wie unsere Ehe, wir haben uns nur schwerer getan mit dem Abriss.“ Maria bleibt an diesem Hochzeitstag im Bett, isst Pralinen, trinkt Likörchen und hört LPs von Udo Jürgens. Niemals in New York, wilde Kirschen, ein ehrenwertes Haus, griechischer Wein. Und zu jedem Lied fällt ihr etwas ein…
Eine der neuen Geschichten über die Ostwestfälin Maria Jesse habe ich während der aktuellen Lesereise schon am Publikum getestet – jawoll. Funktioniert ganz prima. Wenn die Leute Tränen lachen, und das taten sie in Bad Oeynhausen, Werther, Gescher, Hannoversch Münden, Barntrup und Wipperfürth, dann hab ich ein bisschen was richtig gemacht.
Nun sitze ich an der Endkorrektur der Geschichten, am Donnerstag soll sie fertig sein. Mal schauen, wie viele Fehler die Lektorin und ich am Ende übersehen haben …
Für das Cover habe ich die Fotos gemacht, ich tendiere zu einer Collage aus Brautschleier und Maschendraht.
Die erste kabarettistische Lesung aus Band 3 steht auch schon fest: Am 12. Juni stelle ich das Buch in der Kölner Buchhandlung von Uli Klinger vor.
Ich liebe diese schrullige Maria – die natürlich ganz und gar und überhaupt nichts mit mir zu tun hat. Ihr werdet es ja sehen.

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