#Mordkapelle: noch 17 Wochen

So sieht der Hof aus, der Vorbild für "Eskendor" war.
So sieht der Hof aus, der Vorbild für „Eskendor“ war.

Februar/März 2015
Endlich wird die Idee zu einer neuen Story ein bisschen konkreter. Also entwerfe ich einen Plot. Und noch einen. Den schildere ich meinem Agenten Georg Simader.
Okay okay, er ist ein bisschen konfus. Nicht der Agent, sondern der Plot. Der Agent meint ganz trocken, es gäbe eben Autoren, die könnten keine Exposés schreiben und sagt: »Wir machen das schon.« Ich entwerfe munter weiter.
Wie immer beginne ich mit der Leiche und dem Fundort. Es soll ein Mordfall sein, der sich in einer Kapelle abspielt. Mordkapelle. Aber: Wer könnte tot in einer Kapelle sein – und warum? Wie kam die Leiche dahin und unter welchen Umständen ist sie eine geworden? Wer ist das überhaupt? Ein paar Tage lang komme ich über die Figur der Leiche nicht hinaus.
Sicher ist aber, dass die Bewohner von Hof Eskendor alle wieder dabei sind. Die Reporterin Ira Wittekind, ihr Freund Andy, Tante Friedchen und Tante Sophie. Apropos Bewohner: Nach einer Lesung in Bad Oeynhausen, ich glaube, es ging um „Sonntags Tod“, kam eine der wirklichen Bewohnerinnen des Hofes zu mir. Ich kannte sie noch aus meiner Kindheit und habe mit besonderer Freude ihr Buch signiert.

PS: Das Buch ist in jeder Buchhandlung und auf vielen Portalen vorbestellbar:
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