Danke, Vanessa

Vanessa Woell ist Buch-Bloggerin. Nie-ohne-Buch heißt ihr Blog.
Sie hat Königstöchter gelesen und schreibt:
„Genau so wie mir erging es Ira bei ihrer Recherche. Wie bereits in „Sonntags Tod“ mag ich besonders die besonnene Art, mit der sie „ihre“ Ermittlungen durchführt. Sie ist keine Polizistin, sondern Reporterin, jedoch sehr interessiert an Hintergründen, wenn sie erst einmal eine passende Spur entdeckt hat. Auch in diesem Fall weiß sie gekonnt an Informationen zu gelangen, ohne den betroffenen Personen zu nahe zu treten oder Grenzen zu überschreiten. Fingerspitzengefühl, ein guter Riecher für wahre Stories und den nötigen Mut, auch entgegen aller Ratschläge am Ball zu bleiben und sich selbst in Gefahr zu begeben – das ist Ira Wittekind. Liebhaber klassischer Ermittler dürften bei diesem ungewöhnlichen Typ die Nase rümpfen, ich mag gerade dieses ungewöhnliche und unvorhersehbare daran, weil Ira sich an keine Regeln der polizeilichen Ermittlungen halten muss.

Wer bereits den ersten Band aus dieser Krimireihe gelesen hat (was ich ausdrücklich empfehle!), dürfte sich genau wie ich über ein Wiedersehen mit den bekannten Gesichtern vom Hof Eskendor freuen, der im ersten Band eine entscheidende Rolle spielte. Die Beziehung zwischen Ira und ihrem Lebensgefährten kam mir etwas zu kurz, aber da es sich hier um einen Krimi handelt, kann ich dies verschmerzen. Vielleicht bekommen die beiden ja auch etwas mehr Raum im nächsten Krimi, wer weiß…

Fazit: Carla Berling hat ein Händchen für das Ungewöhnliche. Eine ungewöhnliche Ermittlerin, die gar keine ist, ungewöhnliche Arten des Ablebens und Hintergründe, die psychologisch ausgefeilt sind und so den Leser mit einer Wucht treffen, die ihresgleichen suchen.“

Link zum ganzen Artikel