Was nicht glücklich macht, kann weg

Billie ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig, Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend alte Geschichten auf den Tisch kommen …

Taschenbuch: 10,99 €, eBook 9,99 €, Hörbuch 14,99 € (empf. VK-Preis)

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Klammerblues um zwölf

Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou – und schneidet endlich alte Zöpfe ab!

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Warum habe ich dieses Buch geschrieben?




Lesung aus Klammerblues um zwölf




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Der Alte muss weg

Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Außer einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden – Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht…

Taschenbuch: 9,99 €, eBook 9,99 €, Hörbuch als CD oder Download

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Sonntags Tod

Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern …

Taschenbuch: 9,99 €, eBook 9,99 €, Hörbuch CD 12,49 €

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Ab jetzt könnt ihr das Buch bestellen und eure Wunschwidmung nennen. Die Mitarbeiter rufen mich an, ich radel hin und mach das Buch für euch fertig, die Mayersche verschickt es an euch. Wo? Hier:

„Mayersche Buchhandlung Köhl“, Hauptstraße 81-83, 50996 Köln, Tel. 0221 394405, mail 074info@mayersche.de

 

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Königs töchter

Das Böse hat einen Namen: Morgenstern
 

Mitten in der beschaulichen Provinz kommt eine alte Dame auf grausame Weise ums Leben. Schnell findet Reporterin Ira Wittekind heraus, dass ihr Schicksal eng verknüpft war mit drei anderen Bewohnerinnen der Seniorenstiftung Morgenstern. Als Ira sie befragen will, benehmen sich alle drei äußerst merkwürdig. Ira wühlt in der Vergangenheit und deckt Stück für Stück eine lang zurückliegende Tragödie auf, die bis heute nachwirkt. Dann passiert ein zweiter Mord. Und schließlich ein dritter …

Taschenbuch: 9,99 €, eBook 9,99 €
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Tunnelspiel

Dieser bizarre Fall bringt Reporterin Ira Wittekind an ihre Grenzen
Im alten Schlachthof von Bad Oeynhausen wird der Verleger Lorenz Brenner aufgefunden. Er ist nackt, mit Handschellen an ein Gitter gefesselt – und tot. Reporterin Ira Wittekind findet etliche Verdächtige, die ihn gehasst haben, darunter aber niemanden, der diesen Mord hätte inszenieren können. Doch dann entdeckt sie einen ungeklärten Todesfall, der über dreißig Jahre zurück liegt, und einen unfassbaren Zusammenhang mit Brenners bizarrem Ende …

Taschenbuch: 9,99 €, eBook 9,99 €
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Mordkapelle

Bad Oeynhausen. An einem malerischen Sommerabend brennt die Friedhofskapelle nieder. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind am Tatort ankommt, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.
Taschenbuch: 9,99 €, eBook: 9,99 €, Hörbuch-CD:12,45 – 14,99 €, Hörbuch-Download: ca. 9,99 €

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Pechmaries Rache

Auf dem Hellberger Hof regiert der Hass: Alle Familienmitglieder sind bis aufs Blut zerstritten – spätestens seit die dreijährige Angelina im Bach ertrunken ist, weil ihre Großmutter nicht richtig aufgepasst hat. Reporterin Ira Wittekind, die eigentlich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt und einen Artikel über den Hof schreiben will, hat von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl. Dann sterben zwei weitere Menschen. Und als Ira gemeinsam mit Kommissar Brück recherchiert, stellt sich schnell heraus, dass die Ursachen für die Streitigkeiten auf dem Hof eine Grausamkeit besitzen, die sie sich niemals hätte vorstellen können…

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Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: "Ist es zu laut, bist du zu alt!" Billie lebt mit ihrem Mann Thilo in einem kleinen Ort in einem Einfamilienhaus mit Garten. Der Garten ist Billies ganzer Stolz, vor allem seit sie Privatisiert haben, sprich im Ruhestand sind. Rituale und immer die gleichen Tätigkeiten bestimmen ihren Alltag. Auf den plötzlichen Anruf von ihrem Sohn Jonas ist Billie nicht vorbereitet. Herrschte doch seit langer Zeit Funkstille. Als Jonas sie jedoch bittet, zu ihm zu kommen, um auf seinen Sohn August aufzupassen, sagt Billie gleich zu und freut sich auf die neue Aufgabe.Doch kaum in Köln angekommen, überfallen Billie erste Zweifel. Ihren 6-jährigen Enkel, dessen Mutter verstarb, kennt sie eigentlich nicht und ihr Sohn hat Geheimnisse vor ihr, die zu dem Bruch geführt haben, doch ihr Mann Thilo redet ihr gut zu und so wagen sie das Abenteuer in einem kunterbunten Haus, das eigentlich eine Baustelle ist mit Freunden, die irgendwie schräg, aber doch liebenswert sind…Billie ist eine Frau mit Prinzipien, etwas altbacken und ziemlich festgefahren in ihrem Alltag. Als ihr Sohn Jonas beruflich ins Ausland muss und sie bittet, auf seinen kleinen Sohn aufzupassen, ahnt Billie noch nicht, dass es ihre ganzen Leben buchstäblich auf den Kopf stellen würde.Die Geschichte ist sehr warmherzig geschrieben. Witzige Szenen lockern die Geschichte, die immer ein wenig melancholisch ist auf. Der kleine August ist herzensgut und einfach nur liebenswert. Er hat eine feste Meinung vom Leben und weiß diese zu vertreten. Er nicht auf den Mund gefallen und doch nicht vorlaut oder frech.Die Geschichte dreht sich mehr oder weniger um die Frage, was hat zu dem Bruch zwischen Jonas und seinen Eltern geführt. Zeitgleich kann man aber auch beobachten, wie sehr sich Billie im Laufe der Geschichte verändert.Zwar hatte das Buch einige Längen, doch in Summe war es sehr spannend, witzig und warmherzig. Ein sehr schöner Roman, den man auch gut in der Vorweihnachtszeit lesen kann, auch wenn er eigentlich mehr in der Karnevalszeit spielt.Fazit:Mir hat die Geschichte gut gefallen. August war einfach zu goldig und Billies Entwicklung war sehr interessant zu verfolgen. Ein toller Wohlfühlroman mit einem Hauch Melancholie.
 Buecherkabinett
Buecherkabinett
1. Januar, 1970.
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Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Kulturclash-Komödie mit ernstem Hintergrund Ihr Leben lang hat die Buchhalterin Sibylle „Billie“ Berthold, 55, geglaubt, es liege an ihr, dass sie sich mit Beziehungen schwertut. Freunde hat sie keine, ihre Ehe mit Tischlermeister Thilo, 62, hat gerade noch so die Kurve gekriegt und ihr Sohn Jonas, 30, spricht seit rund zehn Jahren nicht mehr mit ihr.Ihr Sohn Jonas trägt das Herz auch nicht auf der Zunge, weshalb Billie bis heute nicht weiß, warum er damals Knall auf Fall den Kontakt abgebrochen und seine Eltern von seiner Hochzeit, der Geburt seines Sohnes und dem Tod seiner Frau lediglich per Karte informiert hat.Jetzt allerdings braucht Jonas ihre Hilfe. Sein Arbeitgeber schickt ihn für ein halbes Jahr nach London, aber sein Sohn August soll in Deutschland eingeschult werden. Freunde hat Jonas schon, aber keinem von ihnen möchte er für so lange Zeit die Verantwortung für seinen Sohn übertragen. In deren Alltag passt kein kleines Kind. Seine Eltern dagegen haben Zeit. Sie sind, egal was man sonst von ihnen halten mag, zwei fitte Vorruheständler, die es nicht wagen werden, nein zu sagen, wenn er sie bittet, vorübergehend nach Köln zu ziehen und sich um ihren Enkel zu kümmern.Papa Thilo ist sofort Feuer und Flamme. Er hat ein Faible für Köln und den Karneval. Billie freut sich, ihrem Sohn helfen zu können, aber da sie schüchtern ist und weder flexibel noch spontan, fürchtet sie sich auch vor den Veränderungen. Sie, die Landpomeranze aus Krudhof-Oederort passt doch gar nicht nach Köln! Aber natürlich kommen die beiden der dringenden Bitte ihres Sohnes nach.Elfie und ihr Mann – Freunde von Jonas - haben eine bunt gemischte Clique, die die Bertholds einfach „adoptiert“. Für die schüchterne Billie bedeutet dieses laute, bunte und fröhliche Völkchen einen regelrechten Kulturschock. Sie kommen einfach unangemeldet vorbei, stellen hemmungslos indiskrete Fragen und schleppen die Bertholds zu allen möglichen Veranstaltungen mit. Sie verstehen es zu feiern (Augusts Einschulung! Die improvisierte Grillparty mit dem wirkungsvollen Nachtisch!) und sie sind sofort zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird.Gegen ihren Willen schließt Billie die Clique ins Herz. Und nun graust ihr vor dem Tag, an dem Jonas wieder aus England zurückkehrt und ihre Aufgabe hier erledigt ist. Dann müssen sie zurück nach Krudhof zu ihren spießig-verbiesterten Nachbar:innen und sind weit weg von Enkel August und ihren neuen Freunden.Billie treibt die Frage um, wer August betreuen soll, wenn sie wieder in Krudhof sind, denn auch in Deutschland muss Jonas ja ganztags arbeiten. Die Leser:innen beschäftigt etwas anderes: Wer oder was hat Jonas Berthold vor zehn Jahren dazu bewogen, den Kontakt zu seinen Eltern abzubrechen? Er hat keiner Menschenseele je den Grund verraten, auch seiner Frau nicht, die unter dem Zerwürfnis gelitten hat.Bei Billie und Thilo ist die Angst vor der „Wahrheit“ im Lauf der Jahre ins Unermessliche gewachsen. Lieber erdulden sie das Schweigen und die Ungewissheit als ihren Sohn nach seinen Beweggründen zu fragen. Die Kölner Freunde des Paares sind da weniger zurückhaltend. Ausgerechnet an Weihnachten bringen sie dieses heikle Thema aufs Tapet. Welche Bombe wird jetzt platzen? Werden Bertholds ihren Sohn und ihren Enkel nun endgültig verlieren? Und wie verkraftet es der Kleine, wenn ihm jetzt schon wieder wichtige Bezugspersonen abhandenkommen?„Humor-Kracher“ steht auf der Rückseite des Covers. Hm. Ich sehe hier eher einen großen Spagat zwischen einem ernsten Thema (Entfremdung innerhalb der Familie) und einer brüllkomischen Kulturclash-Geschichte (introvertiertes Landei trifft auf extrovertierte Kölner Clique). Die Leser:innen werden emotional mächtig hin- und her geschleudert zwischen tragischen, sehr berührenden Momenten sowie Szenen und Formulierungen, die einen laut loslachen lassen.Ich habe mit Billie mitgefühlt. Der unkonventionelle Kölner Freundeskreis hätte mich genauso überfordert wie sie. Ich habe mit ihr mitgelitten, als sie sich nicht getraut hat, mit ihrem Sohn zu sprechen, habe laut gelacht über die Einblicke in ihre Ehe und ihren Alltag, über ihre Kommentare zur Haushaltshilfe und über den Renovierungswahn ihres Gatten.Hier kann man sich über Beobachtungen, Beschreibungen und Bemerkungen amüsieren, ohne das Gefühl zu haben, nur platte Albernheiten konsumiert zu haben. Es gibt hier nämlich auch viel Kluges: Hören wir auf Charly und packen wir das Glück beim Schopf! Verplempern wir keine Zeit, denn das Leben ist endlich. Reden wir MIT den Menschen statt ÜBER sie! Und wenn wir irgendwo partout keinen Anschluss finden, sind nicht zwangsläufig wir selbst das Problem. Vielleicht passt einfach das Umfeld nicht.
Edith Nebel
Edith Nebel
1. Januar, 1970.
Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Ein warmherziger Roman um lebendige Menschen mit echten Gefühlen. Das ist wieder einmal so ein Titel, der keinerlei Bezug zum Inhalt des Buches hat. Manchmal frage ich mich wirklich, wie ein Verlag zu solchen unpassenden Titeln kommt, die noch dazu die falschen Erwartungen wecken.Denn dieser Titel hier, zusammen mit dem Cover, vermittelt den Eindruck, man habe einen heiteren, unbeschwerten Roman vor sich, der locker-flockig unterhält. Doch weit gefehlt, das Buch von Carla Berling, von der ich bereits den Roman „Der Alte muss weg“ mit großem Vergnügen gelesen habe, hat viel mehr Tiefgang und Ernst, als man anhand eben von Titel und Cover erwartet.Billie lebt mit Ehemann Thilo in einem gemütlichen, aber etwas stillen Haus in der Provinz. Mit ihren Nachbarn verbindet sie wenig, Freundschaften pflegt sie keine, Rituale und Gewohnheiten sind ihr wichtig. Zu ihrem Sohn Jonas, der mit seiner Familie in Köln lebt, hat sie keinen Kontakt, ihren Enkel August hat sie nur einmal als Kleinkind gesehen, bei der Beerdigung ihrer früh verstorbenen Schwiegertochter. Das nagt an Billie, die nie verstanden hat, warum sich ihr Sohn so rigoros von ihr abgewandt hat und sich niemals bei ihnen meldet. Die Schuld dafür hat sie stets bei ihrer Schwiegertochter gesucht.Da meldet sich Jonas aber doch, denn er braucht die Hilfe seiner Eltern. Er muss beruflich für einige Monate nach London und bittet Mutter und Vater, sich in dieser Zeit um den sechsjährigen August zu kümmern. Ohne lang zu überlegen, sagt Billie zu, und so reist sie mit Thilo nach Köln.Damit beginnt für sie ein regelrechtes Abenteuer, an dem vor allem die Freunde und Nachbarn ihres Sohnes schuld sind. Denn diese sind so ganz anders als die Menschen im Dorf, in dem Billie lebt. Die Kölner gehen direkt auf sie zu, vereinnahmen sie, lehren sie Humor, Lockerheit und Freundschaft. Und sie helfen ihr vor allem, ihren Sohn kennen- und verstehen zu lernen.All das erzählt Carla Berling mit warmem Humor, mit viel Verständnis und Empathie. Ohne schenkelklopfende Albernheit gelingt es ihr, die Menschen mit ihren Schwächen, Macken und Absonderlichkeiten zu beschreiben, ganz ohne sie deretwegen zu verurteilen. Sicher ist manches überspitzt, manche Entwicklung vorhersehbar, manches ein wenig zu schmalzig, ist manches Klischee etwas zu heftig. Aber besonders die sanfte, aber stetige Veränderung, die Billie durchmacht, ist sehr behutsam und nachvollziehbar geschildert.Ein warmherziger Roman um lebendige Menschen mit echten Gefühlen. Wenn nur der Titel passender wäre….Carla Berling – Was nicht glücklich macht, kann wegHeyne, September 2021Taschenbuch, 286 Seiten, 10,99 €
Renas Wortwelt
Renas Wortwelt
1. Januar, 1970.
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Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Sehr lebendig und lustig Sehr schnell zu lesen, da es sehr lebendig wie aus dem Leben heraus erzählt ist. Eine nicht zu konstruierte Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen haben könnte. Ich habe das Buch in wenigen Tagen ausgelesen, da es wirklich lebendig und lustig erzählt wurde.
Daniela Faitzhofer
Daniela Faitzhofer
1. Januar, 1970.
Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Schwermut hängt zwischen den Zeilen Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, was nur dem Titel nach fröhlich klingt. Aber mal von vorn. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und war durchgängig begeistert. Ihr Wortwitz, ihr lockerleichter Schreibstil waren für mich immer Garant für unterhaltsame Lesestunden gewesen. Nun bin ich allerdings auf einen Roman gestoßen, der etwas melancholisch macht und fast schon eine November Depression auslöst, wäre da nicht kleine August (Enkel von Billie und Thilo), der durch seine kindliche Art ein bisschen für Auflockerung sorgt. Billig selbst hingegen wirkt oftmals sehr schwermütig, so dass auch recht schnell klar ist, weshalb der Kontakt zu ihrem Sohn nahezu zum Erliegen gekommen ist. Die kleinen dialektischen Einwürfe oder auch Einblicke in das Kölner Stadtleben frischen den Roman zwar gelegentlich etwas auf, dennoch bleibt Schwermut zwischen den Zeilen.Fazit: Der Roman "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling zeigt auf seinen über 280 Seiten, wie sich das Leben verändern kann und wie wichtig es ist, immer ein Fünkchen Hoffnung in sich zu tragen.
Chattys Bücherblog
Chattys Bücherblog
1. Januar, 1970.
Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Eine Geschichte aus dem Leben gegriffen „Was uns nicht glücklich macht, kann weg“ - Mit dieser Botschaft wendet sich Carla Berling bereits im Buchtitel an ihre Leser. Bei mir beginnen die grauen Zellen zu arbeiten. Während ich nachdenke, erwartet mich die zweite Botschaft auf der Rückseite des Buches : „Ist es zu laut, bist du zu alt!“Na das kann ja heiter werden. Meine Neugier ist geweckt.Wer die Autorin kennt, weiß, dass in ihren Romanen Frauen der Generation Ü 50 im Mittelpunkt stehen.Diesmal ist es die fünfundfünfzigjährige Billie, eine Frau mit Prinzipien, deren Alltag von Ritualen bestimmt wird. Freundschaften findet sie überflüssig. Ein geordnetes Leben mit Ehemann Thilo. Bitte nicht stören! Besuche nicht erwünscht.Als jedoch das Telefon klingelt und ihr Sohn Jonas sie bittet nach Köln zu kommen und sich ein paar Monate um seinen Sohn August zu kümmern, springt sie über ihren Schatten. In Köln trifft Billie Menschen, die anders leben und frei denken. Irgendwann findet sie Spaß an dieser Art zu leben. Sie blüht auf und genießt es, von neuen Freunden umgeben zu sein. Billie fragt sich, warum das Verhältnis zu Jonas in den vergangenen Jahren so unterkühlt war, bis er am Weihnachtsabend die Bombe platzen lässt.Carla Berlings Romane sind für mich immer ein Leseerlebnis, denn sie verknüpft Humor und Ernsthaftigkeit gekonnt miteinander. Man spürt zwischen den Zeilen ihre Liebe und Verbundenheit zur Stadt Köln am Rhein.Die Geschichte scheint aus dem Leben gegriffen. Sie ist mit liebenswerten, ein wenig schrägen, Charakteren bestückt. Obwohl ich an einigen Stellen herzhaft lachen muss, entgehen mir die ernsten Töne nicht. Sie regen zum Nachdenken an. Zwischenmenschliche Beziehungen können kompliziert sein und sind oft von Missverständnissen und Zweifeln geprägt. Ein junger Mann verliert seine Ehefrau und muss seinem kleinen Sohn einerseits ein guter Vater sein, aber gleichzeitig seinen Job meistern.Mir gefällt die Ausarbeitung des Mutter-Sohn-Konfliktes sehr gut.Ich mag Billie mit all ihren Eigenheiten und Thilo mit seiner Leidenschaft für den Karneval. Der heimliche Star des Romans ist der kleine August mit seinem Kindermund. Zuckersüß!Aber auch die Nebendarsteller brillieren in ihren Rollen.Am Ende wird deutlich, dass mit Mitte 50 noch lange nicht Schicht im Schacht ist. Der Roman ist ein Aufruf, sich neuen Dingen zu stellen und das Glück zu finden, auch wenn man sich dafür von altem Ballast trennen muss.Ein charmanter und heiterer Roman für gemütliche Leseabende nach dem Motto: Rockt das Leben und habt Mut zur Veränderung. Lesespaß garantiert!
Patricia
Patricia
1. Januar, 1970.
Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Was nicht glücklich macht ann weg Den Roman kann ich nur jedem empfehlen der mal etwas lustiges Lesen möchte. ich bin ein absoluter Fanvon der Autorin
Karin Hartwig
Karin Hartwig
1. Januar, 1970.
Verifizierte
Was nicht glücklich macht, kann weg: Roman: Glück ist wie ein Schmetterling Ach einfach herrlich dieser Schmöker 😁 Carla Berling‘s Geschichten sind immer wieder zum abfeiern & nachdenklich. Ihr lockerer und feinfühliger Erzählstil ist für mich Lesegenuss pur. Trotzdem nur 4 Sterne! Billie‘s Verhalten zu ihrem Sohn kann ich nicht ganz nachvollziehen ( Missverständnisse hin oder her) Ich hätte das im Leben nicht ausgehalten!! Und mit Karneval kann ich so gar nix anfangen 😅 Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und mich köstlich amüsiert. Ein bunter lauter „ Haufen“ zum lieb haben 😍 Denn wie heißt es so schön: Das Leben ist zu kurz für irgendwann!
Schmöker Uschi
Schmöker Uschi
1. Januar, 1970.


Cover von Minna

Minna. Kopf hoch, Schultern zurück

Düsseldorf 1924. Die junge Schneiderin Minna stammt aus einfachen Verhältnissen und kommt mit großen Hoffnungen in die mondäne Stadt. Sie will glücklich werden, sich aus der Armut befreien und eine Familie gründen. Als sie sich in den wohlhabenden Fred verliebt, scheinen sich alle Wünsche zu erfüllen. Doch ihr starker Wille und ihr Erfolg als Schneiderin stellen die Ehe immer wieder auf die Probe. In der Zeit, in der sie lebt, gibt es kein Verständnis für eine Frau, die eigene Entscheidungen trifft. Schon bald muss Minna zwischen den Konventionen und ihren Wünschen wählen, und ihre Träume scheinen in weite Ferne zu rücken. Doch Minna kämpft gegen alle Widerstände um ihr Glück.

Felicitas Fuchs
Felicitas Fuchs ist das Pseudonym der Erfolgsautorin Carla Berling, die sich mit Krimis, Komödien und temperamentvollen Lesungen ein großes Publikum erobert hat. Schon bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie als Reporterin und Pressefotografin immer sehr nah an den Menschen und ihren Schicksalen. In ihrer dramatischen Familiengeschichte verarbeitet sie autobiografische Elemente zu einer packenden Trilogie über drei starke Frauen.

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