Lesung mit Carla Berling
Komödien, die nach dem Vorlesen noch lange weitergehen
Carla Berling liest nicht einfach aus ihren Büchern vor. Sie erzählt, spielt mit dem Publikum und nimmt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit in Geschichten über Ehe, Freundschaft, Älterwerden und die kleinen Katastrophen des Lebens.
Ihre Komödien sind humorvoll, manchmal böse, manchmal nachdenklich – und immer nah am Leben.
„Carla Berlings Bücher sind herrliche Humor-Kracher.“ Meins
Vier Scheidungen. Eine Bombendrohung. Ein Frühstück.
Scheidungsanwältin Tonia Richter hat einen langen Tag im Kölner Amtsgericht vor sich. Vier Mandantinnen warten auf ihre Scheidung.
Doch eine Bombendrohung zwingt alle, das Gebäude zu verlassen. Statt im Gerichtssaal landen die Frauen gemeinsam im Café gegenüber.
Aus einem improvisierten Frühstück entsteht etwas, womit keine gerechnet hat: eine ungewöhnliche Freundschaft.
Eine Lesung über Frauen, Neuanfänge und die Frage, wie viele Leben ein Mensch eigentlich gleichzeitig führen kann.
Was macht man mit dem Rest des Lebens?
Thea und Ronny sind seit vierzig Jahren verheiratet. Die Kinder sind aus dem Haus, der Alltag funktioniert – vielleicht ein bisschen zu gut.
Als Ronny eines Abends sagt: „Ich gehe Zähne putzen, soll ich deine gleich mitnehmen?“, fragt Thea sich, ob das wirklich alles gewesen sein soll.
Eine Lesung über Ehe, Älterwerden, Veränderungen und die Frage, ob man mit sechzig noch einmal neu anfangen kann.
„Zum Lachen und Weinen schön. Ein echter Berling eben.“ Meins
Manchmal beginnt das Leben nach dem schlimmsten Tag
Fee ist 57 und plötzlich Witwe. Sie sitzt auf dem Sofa, lebt von Chips, Prosecco, Musik und Serien – bis ihre Nachbarin Claudine vor der Tür steht.
Gemeinsam mit der 72-jährigen Mary bringt sie Fees Leben gründlich durcheinander.
Eine Lesung über Verlust, Freundschaft, Neuanfang – und darüber, dass das Leben manchmal genau dann wieder losgeht, wenn man nicht mehr damit rechnet.
„Man fühlt sich wie Bridget Jones mit 60 und das mit Musike. Herrlich!“ Katharina Thalbach
Was passiert, wenn jemand plötzlich alles infrage stellt?
Billie liebt Ordnung, Rituale und ein Leben ohne Überraschungen. Dann bittet ihr Sohn sie, für einige Monate nach Köln zu kommen und auf ihren Enkel aufzupassen.
Dort trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, unkonventionelle Menschen und ein Kind, das sich an keine ihrer Regeln hält.
Eine Lesung über festgefahrene Vorstellungen, neue Freundschaften und die überraschende Erkenntnis, dass Veränderung Spaß machen kann.
„Carla Berling schreibt unglaublich witzig. Eine herzerfrischende Heldin.“ Welt der Frau
Wie wird man einen Ehemann los, ohne Haus, Auto und Designerküche zu verlieren?
Steffi ist Mitte fünfzig und unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom. Und mit ihrem Sexualleben.
Beim wöchentlichen Kölsch-Abend stellen Steffi, ihre Schwester und ihre Freundinnen fest: Fast alle würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden.
An einem langen Abend entsteht ein Plan.
Eine Lesung über Ehefrust, Freundinnen und eine Idee, die vielleicht besser niemals entstanden wäre.
„Der Titel sagt schon alles: Es ist voll mit rheinischem Humor.“ Klaus-Peter Wolf
Lesung mit Felicitas Fuchs
Große Familiengeschichten vor historischem Hintergrund
Familiengeheimnisse, starke Frauen und die Frage, welche Spuren die Vergangenheit in unserem Leben hinterlässt: Felicitas Fuchs erzählt von Familien über Generationen hinweg.
Ihre Lesungen sind keine klassischen Wasserglaslesungen. Sie liest ausgewählte Passagen, erzählt von den wahren Geschichten hinter ihren Romanen, von überraschenden Recherchefunden und persönlichen Erinnerungen. Ernstes und Humor liegen dabei oft dicht beieinander.
Die Presse beschreibt ihre Lesungen als „eindrucksvoll und lebendig“, „fesselnd“ und „atmosphärisch dicht“. Viele Veranstaltungen waren ausverkauft.
Zwei Frauen. Zwei Leben. Eine Freundschaft über fünf Jahrzehnte.
Linda kommt 1956 in einem Hamburger Krankenhaus zur Welt. Ihre Mutter lässt sie dort schon kurz nach der Geburt zurück. Das Mädchen wächst bei den Großeltern und in Heimen auf, in Armut und ohne Sicherheit, bis sie ein Zuhause findet, in dem sie gefördert wird.
Im selben Jahr wird Irmi in Köln geboren. Ihre Familie ist wohlhabend, aber ihre Mutter ist krank und überfordert. Daher kommt sie zunächst zu Verwandten ins Ausland. Als der Vater sie sechs Jahre später zurückholt, spricht Irmi kein Deutsch und fühlt sich in der eigenen Familie fremd.
Zwei Mädchen aus Welten, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Doch als Irmi Linda in einem dramatischen Moment das Leben rettet, werden sie unzertrennlich. Ihre Freundschaft trägt sie durch fünf Jahrzehnte bundesdeutscher Geschichte – geprägt von Verlusten, Hoffnungen und Neubeginnen.
Wenn das Schweigen Risse bekommt
Bielefeld, 1963. Katja Schilling wächst im Wirtschaftswunder in einfachen Verhältnissen auf, in denen für ihren Traum, Ärztin zu werden, kein Platz ist. Nur ihr Großvater glaubt an sie – bis er eines Tages spurlos verschwindet. Sein Name wird in der Familie zum Tabu, und Katja bleibt mit ihren unbeantworteten Fragen allein.
Bielefeld, 1936. Mathilde Schneeweiß beginnt ihre Arbeit als Sprechstundenhilfe bei Dr. Bönisch. Sie verliebt sich in den engagierten Arzt und wird in ein gefährliches Unterfangen hineingezogen. Gemeinsam helfen sie heimlich Frauen in Not. Als sie ins Visier der Gestapo geraten, muss Mathilde eine Entscheidung treffen.
Die guten Momente festhalten. Und niemals aufgeben.
Düsseldorf 1924. Die junge Schneiderin Minna stammt aus einfachen Verhältnissen und kommt mit großen Hoffnungen in die mondäne Stadt. Sie will glücklich werden, sich aus der Armut befreien und eine Familie gründen.
Als sie sich in den wohlhabenden Fred verliebt, scheinen sich alle Wünsche zu erfüllen. Doch Minnas starker Wille und ihr Erfolg als Schneiderin stellen die Ehe immer wieder auf die Probe. In einer Zeit, in der es wenig Verständnis für eine Frau gibt, die eigene Entscheidungen trifft, muss Minna zwischen den Konventionen und ihren eigenen Wünschen wählen.
Die schweigende Generation
Minden 1951. Hanne wächst in bescheidenen Verhältnissen heran. Ihre Mutter Minna sorgt dafür, dass alles in geregelten Bahnen verläuft. Sogar ein bisschen Glück scheint endlich wieder möglich.
Als Hanne dem smarten, viel älteren Paul Wagner begegnet und sich zum ersten Mal verliebt, nimmt ihr Leben eine Wendung, die für immer alles verändert.
Eine Reise in die 1950er- und 1960er-Jahre.
Eintauchen in die wilden Achtziger
Bad Oeynhausen 1983. Die 23-jährige Romy arbeitet in einer Diskothek. Sie ist früh von zu Hause ausgezogen, weil sie sich mit ihrer Mutter Hanne nie gut verstanden hat.
Nach außen wirkt sie stark und selbstbewusst, doch im Innersten ist sie verletzlich. Als sie die Hochzeit mit ihrer großen Liebe Falco vorbereitet, stolpert sie in den Familienpapieren über einen Namen, den sie nicht kennt.
Romy beginnt, nach der Wahrheit zu suchen – ohne ihrer Mutter davon zu erzählen.