Die Rattenfänger: Roman aus dem Strukturvertrieb – Einführungspreis 1,49 €

buchansicht-RattenfängerAWD, OVB, HMI, Deutsche Vermögensberatung oder andere: Im Vertrieb von Versicherungen sind derzeit aktiv etwa 250.000 Menschen beschäftigt; mehr als doppelt so viele arbeiten als „Tippgeber“. Bei Fluktuationsraten von bis zu 70 % in den ersten drei Jahren dürften im Laufe der letzten 25 Jahre mehrere Millionen Menschen mit dieser Thematik konfrontiert gewesen sein. Über Geschädigte, Ruinierte und Abgezockte wurde schon oft berichtet.
Der Roman
„Die Rattenfänger“ erzählt von der Geschichte hinter den Schlagzeilen, sie beginnt Mitte der 80er-Jahre im Strukturvertrieb einer Versicherung und dauert fast bis heute. Die Story führt den Leser hinter die verlogene Fassade von Seriosität und Business. Sie offenbart mit Insiderwissen die Manipulation von Kunden, Mitarbeitern und Produkten, beschreibt die gnadenlose Abzocke und die Methoden eines gemeinen Spiels und dessen katastrophale Auswirkungen auf die beteiligten Menschen.

Ein Buch für jeden, der je mit einer Versicherung zu tun hatte. 

Jeden, der je mit einem Strukturvertrieb zu tun hatte. 

Jeden, der schon mal am Ende war. 

Jeden, der an die Liebe und das Leben glaubt.


 

„Bald verdienst du nie mehr weniger als fünfstellig!“ versprechen die Strukkis.

Rena und Mike, frisch verheiratet und ziemlich verschuldet, investieren ihr letztes Geld in das Anfänger-Seminar der Juno-AG. Deren Strukturvertrieb begeistert sie: Tagungen in teuren Hotels, Luxus-Reisen für gute Leistungen und mitreißende Meetings wecken ihren Ehrgeiz – und die Gier nach mehr.
Aber die „Strukkis“ motivieren nicht nur, sie manipulieren auch. Rena und Mike können nicht anders, als in einem Team mitzuspielen, zu dessen Alltag Mobbing, Psychotricks und brutaler Konkurrenzkampf gehören. Bis ein Toter alles in ganz andere Bahnen lenkt.

Aus dem Buch:
Sie warteten schweigend auf Steinert. Der kam herein, legte die Collegemappe ab und sagte ohne Einleitung: „Ich möchte Ihnen mitteilen, dass wir heute Morgen eine traurige Nachricht bekommen haben. Unser ehemaliger Kollege Lars Branding ist vorgestern verstorben. Er hat sich in einem Hotelzimmer erschossen.“ Mike starrte Steinert an. Sein Mund stand off en. Niemand sagte etwas.
Steinert fuhr fort: „Brandings Freundin rief mich heute morgen an und teilte es mir mit. Wir werden nachher sammeln und einen Kranz zur Beerdigung schicken. Außerdem werden wir eine Beileidsanzeige aufgeben und als Orga-Stützpunkt im Namen aller Junos kondolieren. Innerhalb unserer Struktur werden wir geschlossen behaupten, dass Branding bereits seit langem unter Depressionen litt. Wer was anderes sagt, fliegt. Ende der Durchsage.“


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