#Mordkapelle: noch 12 Wochen

August – Oktober 2015: Die Biografiewand füllt sich: Zehn Hauptpersonen spielen mit – außerdem natürlich Ira Wittekind und Andy Weyer, die schrulligen Tanten Friedchen und Sophie und die anderen Bewohner von Eskendor.
14500580_738572226291041_1998310564714139926_oAlle Personen sind fertig erfunden, ich habe sie alle einzeln ausführlich interviewt, um ihre Sprache zu hören, ihre Ausdrucksweise, ihre Stimmen. Nein, Stimmenhören ist etwas anderes.
Nun entwerfe ich einen Kapitelplan, etwa dreißig Seiten lang. Jedes Kapitel teile ich in Szenen auf, damit ist die Geschichte im Groben skizziert und strukturiert. Das heißt jedoch nicht, dass ich mich daran halte – die Vorarbeiten sind eigentlich nur eine Art Geländer, ein Gerüst, das mir hilft, den Faden nicht zu verlieren. Aber sehr oft kommen mir beim Schreiben neue Ideen und ich mache alles ganz anders als geplant.
Ich lebe wochenlang in Südfrankreich – ohne Köln zu verlassen, ich bin auf Hof Eskendor, in dem kleinen Ort Rehme in Ostwestfalen, in Bad Oeynhausen.
Das rote Haus, das Anwesen in La Colle – ich war noch nie dort, aber in meiner Fantasie kenne ich jedes Zimmer.
Mir zur Seite: Meine Mitleser Vici Daniel, Kriminalhauptkommissar Markus Sprenger, Rechtsanwalt Bernd Brockmann, Apothekerin Eveline Taut, Sabine und Paul Zanders, Andrea Hübner, Helmut Klanke, Petra Seitzmayer. Und Martin, mein Mann, natürlich – was wäre ich ohne ihn!
Die Schauplätze:

So habe ich mir das Haus vorgestellt, in dem Ludwig ...
So habe ich mir das Haus vorgestellt, in dem Ludwig …
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So sieht der Hof aus, der Vorbild für "Eskendor" war.
So sieht der Hof aus, der Vorbild für „Eskendor“ war.

Teil 1 dieser Serie
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6