Handlung lässt auch den abgebrühteren Leser einigermaßen atemlos zurück

„Was sich hier Kriminalroman nennt, ist ein Familiendrama ohne den heute wieder populären Hang zur »Saga«. Die Handlung lässt auch den abgebrühteren Leser einigermaßen atemlos zurück und gäbe eine tadellose Vorlage für einen Film ab. Sie entspinnt sich als eine schnelle Folge von Dialogen, und es wird ‒ dies muss, finde ich, eigens gewürdigt werden ‒ viel getrunken in diesen Szenen. Wein, Bier, meistens Schnaps. Anders würden sich die Zungen dieser in der Stummheit der ostwestfälischen Natur befangenen Menschen auch gar nicht zu lösen wissen. Es liegt wunderbare Menschenkenntnis und Einfühlsamkeit im besten Sinne darin, dass sie es müssen, um eine Katastrophe in Gang zu setzen, die die einzige Möglichkeit der Genesung vom Geschehenen ist.“
Das schreibt Timo Kölling in seiner Rezension – die mir die Tränen in die Augen trieb. Freudentränen! Link zum ganzen Artikel